4 Tage Tour rund um den Olperer

kawa3005

Bekanntes Mitglied
Letzte Woche haben wir die Saison der Mehrtagestouren für uns eröffnet.
Die Landschaftlich sehr Reizvolle und relativ gemütliche Tour startet in Mayrhofen und geht über - Gries am Brenner - Gossensaß - Pfitschertal und wieder zurück nach Mayrhofen.
Die Tour ist eigentlich für das E-Bike Prädestiniert da die Anstiege durchwegs kurz und zum Teil sehr steil sind.
Die Abfahrten dagegen sind durchwegs Traillastig und relativ flüssig bzw. einfach zu fahren.
Vielleicht findet einer Gefallen an der Tour, dann könnte ich einen Tourenbericht der Strecke inkl. Bildern erstellen.

Screenshot_2020-06-29 BRouter Web Client(4).jpg
 
Mit einem E-MTB ist diese Tour eigentlich ganz Easy zu bewältigen, die Anstiege sind zu meist kurz aber dafür richtig knackig (Mein Motto..steiler weg = kurzer Weg) und erfordern durchwegs keine große Fahrakrobatik.
Eine kurze Tragestrecke (15 min.) gibt es nur am ersten Tag zwischen dem Wasserfall und der Hochebene in Richtung Tuxerjoch, die jetzt aber nicht dramatisch ins Gewicht fällt.
Die Abfahrten dagegen sind alle bestens fahrbar und haben größtenteils S1 und ein paar Stellen S2 Niveau, man sollte aber schon etwas MTB Erfahrung mitbringen und auf Schotter bzw. schmalen Trails im Hochgebirge mit Steinen – Wurzeln und engen Kehren zu recht kommen.
Da eigentlich keine Tagestour deutlich über 1500 hm. ist, sollte es mit etwas Akku Management hinsichtlich der Reichweite keine Probleme geben.

TAG 1 - Mayrhofen - Gries am Brenner
Startpunkt ist Mayrhofen wo es die Möglichkeit gibt sein Auto in unmittelbarer Nähe vom Bahnhof sicher zu parken.

Das Wetter ist perfekt und die Tour kann für 14 € am Bahnhof Mayrhofen mit dem Linienbus ganz entspannt starten:p …die Strecke bis Hintertux kann natürlich auch per Pedal bezwungen werden, aber der Weg ist sehr Teerbehaftet und die 18 km. sind nicht unbedingt der Burner.
Und so verbleiben die 1000 hm. noch schön im Akku, die in Tagesverlauf aber noch dringend gebraucht werden.


Das beschauliche Hintertux :angel: um 9.00 Uhr morgens, der Parkplatz an der Gletscherbahn ist schon gut besucht und die Pistenbedingungen am Gletscher sind scheinbar immer noch hervorragend.

0001.JPG



Nach ein paar hm. ist die Bichelalm erreicht und als MTBler ist man um diese Uhrzeit auch die letzten
Wanderer los
0002.jpg


Wir biegen dann erstmalig in Richtung Schleierfall ab und nehmen nicht die sonst übliche Strecke über die Sonnenberg Bergstation, die eigentlich nur eine Kiesige Sacksteile Forststraße für den Wirt vom Tuxerjoch
bzw. für die üblichen Gondel-Wanderer ab Bergstation ist.
003.JPG



Der Wasserfall ist erreicht und die kühlende Wasser Brise ist bei fast 30 Grad einen herrliche Erfrischung.

005.JPG



Jetzt heißt es erst mal sein Bike etwas zu schonen und mit Ehrfurcht über die Stufen zu tragen. Und ja.. natürlich bin ich noch mal runter gelaufen um das Frauenbike behutsam raufzutragen…den Weg kannte ich ja schon.XD

006.jpg


Blick von oben auf den Wasserfall und den schönen Trail der durchwegs fahrbar ist, wobei der auch auf einem Schotterweg der Parallel zum Wanderweg geht umfahren werden kann.

007.jpg


Und schon sitzt man wieder im Sattel in Richtung einer wunderschönen Hochebene unterhalb vom
Tuxerjoch

008.jpg



Die nächste Abkühlung lässt nicht lange auf sich warten, die Regenschauer der letzten Tage füllen auch diesen schönen Wasserfall mit Leben auf.

009.jpg


Die Wege bestehen fast bis zum Tuxerjoch aus bestens befahrbaren Wanderwegen.

010.JPG


Rückblick in die Hochebene in Richtung Wandspitze und Gschützspitzsattel

011.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
Tag1 Teil 2


Weiter geht es auf einer zum Teil steilen Schotterpiste in Richtung Tuxerjoch Hütte

012.JPG


Langsam kommt das Tuxerjoch in Sichtweite und dahinter das Hintertuxer Gletscher Skigebiet

013.JPG


Kurz vom Tuxerjoch fahren wir noch am Beschneiungsteich vorbei der gut gefüllt ist.

015.JPG



Das Tuxerjoch ist erreicht wobei das obligatorische Gipfelkreuz nicht am Gipfel steht..;)

016.jpg


Blick auf die Abfahrt vom Tuxerjoch in Richtung Kasern

017.JPG


Die letzten Schneefelder halten sich hartnäckig, stellen aber kein Problem dar.

018.JPG


Früher war die Abfahrt vom Tuxerjoch in Richtung Kasern ein Natur weg der durchaus stellenweise S 3 Charakter inkl. übler Holzstufen hatte, gerade bei Nässe oder schlechtem Wetter fanden wir die Abfahrt nicht unbedingt flowig…da war streckenweise schieben angesagt.

2019 wurde die Strecke zum Shared Trail umgebaut, manche Trail Virtuosen sehen das sicher kritisch … ich finde den Umbau perfekt und die Strecke hat jetzt mit ihren 64 Kehren richtig flow die richtig Spaß macht:winkytongue:.
Auch die Auffahrt aus Kasern zum Joch ist jetzt möglich, früher war das eine 80% Tragestrecke
https://presse.tirol.at/de/eroeffnung-shared-trail-tuxer-joch/pr1215556

019.JPG


Weiter geht es durch das Schmirntal auf schönen Strecken immer leicht Bergab nach Sankt Jodok am
Brenner wo wir einen Hacken in Richtung Valser Tal schlagen.
Im Valsertal gibt es reichlich Arbeit um die Berge im Zaun zu halten, schaut aus der Perspektive wie
im Legoland aus :rolleyes:
020.JPG


Nach Padauen führt die Strecke über wunderschöne Blumenwiesen auf einem Handtuch breiten Pfad der dann später in einen perfekten Trail durch den Wald in Richtung Bahnlinie und Brennerstrasse führt.

021.JPG


Auf der Brennerstraße angekommen geht es erst etwas Bergab nach Gries am Brenner und weiter etwas höher gelegen zu unserem Quartier. Den Berghof kennen wir schon von letztjährigen Unternehmungen und dem kann ich nur eine Empfehlung aussprechen.

Die Zimmer sind komfortabel und die Küche sucht seines gleichen?, ein Typisch liebevolles geführtes Familienunternehmen in einer absolut Entspannten Atmosphäre.…da bleiben keine Wünsche offen.
022.jpg


Gesamtstrecke knapp 40 km mit 1600hm.

Noch was zur Planung ....Ich arbeite die Touren zumeist mit BRouter-Web aus und übertrage die GPX Datei dann ins Handy und Navigiere mit Locus Pro. Über den Button –Export- kann sich jeder die Tourdaten bei Bedarf in sein passendes Format auf den Rechner laden.
https://brouter.m11n.de/#map=12/47.0629/11.5858/Sigma Cycle,route-quality&lonlats=11.674862,47.108107;11.673135,47.108567;11.678939,47.118972;11.657889,47.111086;11.652331,47.113072;11.642611,47.100264;11.645143,47.10317;11.649585,47.098847;11.637172,47.094004;11.636893,47.094026;11.602764,47.107114;11.550751,47.073045;11.520281,47.068134;11.53307,47.045446;11.531525,47.042259;11.532297,47.040562;11.531997,47.039656;11.516418,47.037257;11.500411,47.027137;11.487322,47.043202&profile=reroute-zossebart
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank!
Und wie gings weiter?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Danke kawa

schöner Bericht mit tollen Fotos. Vielleicht noch den anderen Teil, wenn du Zeit hast.
Dann kann ich den mal versuchen nachzufahren. Wäre halt schön wenn du noch deine Erfahrungen von den Übernachtungen erzählst.
 
TAG 2 Gries am Brenner - Gossensaß

Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Terrasse geht es heute in Richtung Grenzkammrunde, wo bei das Wetter heute nicht so gut aussieht aber es soll trocken bleiben. Die Strecke auf den Sattelberg ist nur ca. 7 km lang überwindet aber 900 hm.
Die eigentliche Herausforderung ist die Teilstrecke von Gries zur Sattelbergalm die auf 2,5 km fast 450 hm. überwindet :rolleyes:…(da gibt es auch eine gemütliche Forstweg Variante die aber heute aus Zeitgründen zu lang war) Mit dem schweren Rucksack (8 kg)und dem schwächlichen C 161 Brose Motor auf dem 50 Ritzel ist das eine Gratwanderung zwischen Traktion und steigender Front durch die ungünstige Gewichtverlagerung:idontcare:…wer jetzt stehen bleibt schiebt bis zur Sattelbergalm hoch ?
Gerade auf so einem Weg hat es sich gezeigt was wenig Gewicht und ein Potenter Brose im neuen Levo so bringt…ich habe fast die doppelte Zeit für die paar Meter gebraucht und dabei auch die doppelten Wh aus dem Akku gezogen … für den Rest des Tages war für mich Geiz ist Geil angesagt. ?


Kurz vor dem Sattelberg wird auch schon der Grenzkammweg sichtbar und die Anspannung in Sache
Rest-Akku löst sich bei mir etwas auf.
020.jpg


Oben am Sattelberg angekommen genießen wir erst mal die perfekte Aussicht in Richtung Tuxer Alpen
und Atmen etwas durch.
021.jpg


Jetzt kann der absolute Relax Teil beginnen, große Steigungen gibt die Strecke nicht mehr her und das Ganze wandelt sich in einen Genusstour.
Die Große Grenzkammrunde verläuft zu wesentlichen Teilen auf alten Militärstraßen und Wegen, die vor allem zwischen 1938 und 1942 in der Nähe des Alpenhauptkammes errichtet wurden, um den Bau und die Versorgung der neuen Bunkeranlagen des sogenannten „Vallo Alpino Littorio“ zu ermöglichen. Die Geschichte dieser Bauwerke ist tief verwoben mit den leidvollen kriegerischen Ereignissen des zweiten Weltkrieg. Wer sich näher für die Thematik interessiert, findet zahlreiche Informationen auf Wikipedia
022.jpg


Diese Befestigungsanlage ist wohl DAS Fotomotiv schlecht hin und sicher schon 1001 Mal abgelichtet
023.jpg


Poser Levofoto ... meine Frau bestand darauf ?
024.jpg


Blick auf die verregnete Bergkette Wolfendorn und Kraxenträger die das Brennertal und das Pfischertal
trennen.
025.jpg


Weiter geht es auf Geschichtsträchtigen gut fahrbaren Wegen in Richtung Sandjoch, dabei überwindet die
Strecke fast 460 hm. auf 11 km. also eine gemütliche Panoramatour.
026.jpg



Das Wetter auf der Strecke in Richtung Auenland und den Hoobits scheint zu halten.?
027.jpg



Immer wieder tauchen an der Strecke Befestigungsanlagen aus vergangen Zeiten auf.
028.jpg


Und weiter geht es einsam in Richtung Sandjoch...heute haben wir bis ins Tal außer Kühe und Murmeltiere
keine anderen nennenswerten Lebewesen gesehen.☺
030.jpg
 
TAG 2 Teil 2

So langsam verfallen die Strecken etwas und die Natur holt sich alles wieder zurück.
031.jpg


Das erste Etappenziel vor Augen geht es gemütlich weiter, das Wetter wird immer besser.
032.jpg


Etappenziel Sandjoch geschafft, jetzt erst mal Pause inkl. einer gute Brotzeit die uns die Wirtin vom Berghof mitgegeben hat, und der Rucksack wird etwas leichter.
033.jpg


Am Sandjoch bietet sich ein Herrlicher 360° Panoramablick! Hier beginnt der Traileinstieg in den 1er Pfad nach Colle Isarco (Gossensass), auf die 1000 Tiefenmeter und 7 km freuen wir uns schon den ganzen Tag.
Der Trail gehört für uns definitiv zu den Toptrails der Alpen, anfangs schlängelt er sich unterhalb des Portjochs mit wenig Gefälle entlang. Es gibt nur wenige verblockte Stellen, sonst durchwegs gut und flüssig zu fahren. Im Mittelteil bekommt der Trail weichen Waldbodenuntergrund .:winkytongue:...Es wird nie langweilig, und es entsteht ein regelrechter Trailrausch. Oberhalb von Gossensass wird man aus dem Waldpfad förmlich ausgespuckt und genießt den Blick über das kleine Städtchen.
034.jpg


Und das Wetter spielt perfekt mit ... es wird Sonnig:cool:
035.jpg


Wer findet den Weg..:rolleyes:.... der Handtuch breite Trail bettet sich perfekt ins Gelände.
036.jpg


Flowiger geht es kaum :happyblush während unten auf der Brennerautobahn alles im Schneckentempo
vorangeht.
037.JPG


Durch die Höhe von fast 2000m ist die Vegetation auf dem Stand von Mitte Mai...alles blüht und gedeiht.
038.JPG


Sorry das letzte Foto vom Blumigen Trail ... Mein Biker-Model hat die Bremsen gelöst und sich dem Trail hingegeben…und der Fotograf musste natürlich hinterher :extremelyhappy:
039.JPG



Der Trail endet auf der Via Claudia über Gossensaß, genau richtig um etwas durchzuatmen und das Adrenalin etwas runterzufahren ..dann noch ein paar Meter auf Teer durch den Ort und wir sind an unserem Hotel angekommen. Ein sehr Sympathischer Familienbetrieb mit super schönen und Modernen Zimmern.....
das haben wir uns heute aber auch verdient. ;)
040.JPG


Gesamtstrecke knapp 26 km mit 1.450hm.

https://brouter.m11n.de/#map=13/46....11.441477,46.940337&profile=reroute-zossebart
 
TAG 3 Gossensaß - Sankt Jakob

Heute ist ein -Guten Morgen- beim schlechten Wetter angesagt ?, also Frühstücken wir erst mal ausgiebig und lassen uns etwas Zeit.. scheinbar sind wir zurzeit die einzigen Gäste. Zum Wetter meinte die Wirtin dass es min. bis Mittag auf ihrer Seite regnet, im Pfitschertal gegenüber ist das Wetter viel besser und trocken.

Also rein in die Regenklamotten und ab geht es durch Gossensaß und weiter auf der Via Claudia kurz in Richtung Brenner… und es regnet weiterhin in Strömen. Irgendwann erreichen wir den Abzweig in Richtung Enzianhütte wo es zunächst auf einen Teerweg weitergeht der aber bald zu einer Kiespiste wird.


Kurze Pause auf der Riedler Kaser und das Wetter will nicht besser werden

030.jpg


Auf der Enzianhütte machen wir erst mal eine Mittagspause und schälen uns in der warmen Stube aus den Regenklamotten. Es regnet weiterhin und das Hüttenhündchen liegt seelenruhig draußen und genießt den
Regen.
031.JPG



Gut gegessen und nach einem Weißbier geht es weiter in Richtung Schlüsseljoch. Jetzt kommt langsam
Wind auf und das Wetter wird zunehmend besser und mutiert zum Aprilwetter.

032.jpg



Die 2,5 km. und 350 hm. von der Enzianhütte zum Schlüsseljoch ist eine zerfurchte und verblockte steile Rüttelstrecke die mit dem E-Bike eigentlich fahrbar ist, heute und nach dem Regen schaut die Sache ab
und zu anders aus … der Knopf der Schiebehilfe ist für manchen jetzt der beste Freund. ☺

033.jpg



Desto näher wir dem Übergang kommen wird auch Flux das Wetter immer besser, und die Kalkwandstange
bzw. die Daxspitz schauen langsam freundlicher aus.

034.jpg



Fast geschafft..... und der Regen hat aufgehört ?

035.jpg



Kurz vor den Übergang – Schlüsseljoch sieht man schon von weitem das bessere Wetter im Pfitschtal..
Perfektes Timing das erst mal zu einer längeren Trocknungs-Pause einladet.

036.jpg



Nach einer Pause am Schlüsseljoch ist das Wetter jetzt endgültig vergessen und langsam können wir die
Abfahrt ins Tal angehen.

037.jpg



Aber das obligatorische Poser Foto inkl. Brenner Grenzkammweg im Hintergrund darf natürlich nicht
fehlen.?

038.jpg



Noch ein kurzer prüfender Blick ? der Chefin auf die Strecke in Richtung Pfitschtal und es kann losgehen.?
Letztes Jahr stand ich da oben mit 3 gebrochenen Speichen im Vorderrad und musste über dem
Wanderweg ins Tal schieben. ?☠

039.jpg
 
TAG 3 Teil 2


Entspannt und Grün geht es weiter … die Strecke ins Tal besteht aus 2 Drittel Wiesen bzw. unproblematischen Schotterwegen, und der Rest in Richtung Tal hat Forststraßen Flair mit groben Schotter.

040.jpg



Rückblick in Richtung Schlüsseljoch und zu rechter Seite die Flatschspitz

041.jpg



Die unendlichen grünen Weiten und der rote Punkt hat es wieder eilig ?

042.jpg



Im Hintergrund tauchen die Schneebedeckten Pfunderer Berge auf.

043.jpg



Langsam wechselt der Untergrund von Wiese zu Edel-Schotter. Im Pfitschtal gibt es ein paar Steinbruch Unternehmen die auf Silberquarzit spezialisiert sind, der hier abgetragen bzw. zu allerlei verarbeitet wird.

044.jpg
;)


Poser Foto für meine Enkel ... ich bestand darauf ;)
045.jpg



Blick ins beschauliche und sonnige Pfitschertal mit unserem Tagesziel am Ende vom Tal – Sankt Jakob.
Hinten halb-links ist auch schon das berühmte Pfitscher Joch zu erkennen das Morgen unser Übergang ist.

046.jpg



Ausblick auf das Pfunderer Joch mit einem Phantastischen Trail auf der anderen Seite :winkytongue: nach Pfunders,
den kennen 1001 Alpencrosser auf ihrem Weg über die Alpen bestens.

047.jpg



Noch einen Abgrund dunklen Tunnel nehmen :rolleyes: und weiter geht es auf Schotterwegen ins Tal…
die Temperaturen haben mittlerweile locker die 30 Grad Marke überschritten.:coldsweat:

048.jpg



Im Tal angekommen geht es entspannt auf Nebenstrecken durch die kleinen Orte bis Sankt Jakob wo unsere Pension – Gasthof Neuwirt – schon wartet. Im Neuwirt waren war das erst mal, aber auch das war ein Glücksgriff pur, die Chefin ein Original aus dem Tal wie es Leibt und Lebt mit einer Phantastischen Küche und einem Frühstück das keine Wünsche offen lässt.

050.jpg


Gesamtstrecke knapp 27 km mit 1.400hm.

https://brouter.m11n.de/#map=13/46....11.603252,46.969608&profile=reroute-zossebart
 
TAG 4 - Stankt Jakob - Mayrhofen

Heute gibt es einen sonnigen -Guten Morgen:cool: - wenn ich aus dem Fenster schaue, da die heute Tour nur 900hm. Aufstieg hat dürfen wir das herrliche Frühstück auf der Terrasse etwas aus und überdehnen.?
Die Strecke führt von Stankt Jakob erst auf beschaulichen Nebenwegen und über wunderschöne Blumenwiesen zum Einstieg auf das Joch.
Der Weg in Richtung Pfitscherjoch hoch geht eigentlich durch eine wunderschöne Landschaft, ist aber Fahrtechnisch leider eine langweilige Forststraße die wir heute mit E-Bike Geschwindigkeit möglichst schnell überwinden.

39.JPG



Immer wieder beschauliche Seitenblicke in Richtung Pfitschertal

40.JPG



Ausblick in Richtung Blauer Kofel

41.JPG



Die Ferner Gletscher der Hintere Weisspitz und dem Hochferner glitzern in der Sonne.

42.JPG



Noch ein paar Meter und das Pfitscherjoch Haus ist erreicht, das Wetter hier oben ist ziemlich windig aber
von Gewitter oder so was ist nichts zu sehen….Perfekt

43.JPG



Irgendwo da hinten im Tal ist Mayrhofen, jetzt gibt es gleich 32 km Strecke Bergab mit 1750 Tiefenmeter :winkytongue:

44.JPG



Ein letzter Blick in Richtung Pfitschertal inkl. der Übergange Schlüsseljoch und Flatschjoch (Rechte Seite)

44-1.JPG



Hm .. und dann die Belohnung … und nein das Bier war nicht für mich?

45.jpg



Das Touristen Motiv darf natürlich nicht fehlen

46-1.JPG


Und jetzt noch ein Touristen Motiv inkl. Touristen ?.. was mich etwas verwundert hat das trotz dem schönem Wetter und Samstag so gut wie keiner oben war … hoffentlich begegnen wir den Halbschuhtouristen nicht auf der Abfahrt.☺
47.JPG
 
TAG 4 Teil 2

Die ersten Meter gehen auf einem gut fahrbaren Schotterweg ins Tal und an dem einen und anderen Wasserfall vorbei. Der kühlende Luftzug ist ein Segen denn mittlerweile hat es auch hier oben fast 25 Grad.

48.jpg


Irgendwie habe ich das Gefühl das der Gletscher der Sagwandspitze jedes Jahr bedrohlich kleiner wird .. Willkommen im Klimawandel.

49.JPG



Im Mittelteil der Strecke kommt richtig flow auf, sonst gibt es Streckenweise auch eine Menge Steinstufen und reichlich Fußball große spitze Steine am Weg .. aber alles recht Easy zu fahren.

50.jpg


Weiter geht auf der flowigen Strecke Bergab und noch immer keine Wanderer in Sicht ?
die werden doch nicht das Zillertal gesperrt haben.?

51.jpg



Solche Passagen sind natürlich auch immer wieder vorhanden und rütteln einen richtig durch.
Bin heilfroh das ICH runter fahren kann, und nicht wie sonst die vielen Alpencrosser die hier rauf
schieben/tragen müssen.:rolleyes:
52.JPG



Die ersten Wanderer sind gesichtet die aber schön brav ohne ersichtlichen Grund auf die Seite springen:angel:, die können es gar nicht fassen das Frau hier mit einem Fahrrad runterfährt und applaudieren kräftig.?

53.jpg



Langsam endet die geniale Strecke und der Schlegeisspeicher kommt ins Sichtfeld.

54.jpg


Zu meiner Verwunderung schaut der Stausee relativ geleert aus, so platt haben wir den noch nie gesehen.?

55.jpg


Im Hintergrund die Kees Gletscher vom Kleiner Möseler und Hohen Weißzint … vielleicht steckt da oben noch das Wasser was den Speicher später auffüllt

56.JPG



Der Rest der Strecke ca. 25 km. ab dem Schlegeissee verläuft zum Teil auf der Bundesstraße und zum Teil
auf wunderschönen Nebenstrecken mit Kies und Teer ins Tal, ohne dass man ernsthaft ins Pedal treten
muss.?

57.jpg


Gesamtstrecke knapp 44 km mit 1.000 hm.
https://brouter.m11n.de/#map=11/47....11.861799,47.169075&profile=reroute-zossebart

Die Tour läuft bei uns unter -Easy Schau ins Land Tour-? die gerade mit dem E-Bike relativ leicht zu befahren ist, und auch bei wechselhaften Wetter keine ernsthaften Probleme bereitet.
Da sich die Strecken und hm. in beschaulichen Ausmaßen halten sollte es auch keine Probleme hinsichtlich dem Akku zu geben.
Die Hotelinfrastruktur in den Orten ist durchwegs sehr gut und man findet unter Booking oder auch in den Local Portalen immer eine annehmbare Unterkunft.

Ich kann den Kringel um den Olperer jedem Empfehlen der einen Hauch Abenteuer viel Trail und eine Phantastische Berglandschaft sehen will✌
 
Zuletzt bearbeitet:
die nächste etwas –andere- Tour über 10 Tage ist schon fertig geplant. ?
Dann freuen wir uns schon heute auf viele spannende Tagesberichte und schöne Fotos :cool:
Wirklich bemerkenswert, dass du so viel Zeit und Mühe aufgewendet hast, um uns teilhaben zu lassen. Herzlichen Dank!

Ich bin die nächsten Tage in den Flumserbergen; endlich mal wieder mit dem E-MTB unterwegs.

Schönes Wochenende!
 
Zurück
Oben