Gobao Super Charger für E-Bikes: Akku in 20 Minuten von 0 auf 80 Prozent

Gobao Super Charger für E-Bikes: Akku in 20 Minuten von 0 auf 80 Prozent

Kurze Kaffeepause, voller Akku: Gobao kündigt für die Eurobike 2026 eine Schnelllade-Technologie für E-Bikes an.

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Gobao Super Charger für E-Bikes: Akku in 20 Minuten von 0 auf 80 Prozent

Was haltet ihr von 1,5-kW-Laden am E-Bike? Genau der Fortschritt, der langen Touren den Stress nimmt – oder seht ihr bei Akkuhaltbarkeit, Infrastruktur und Kompatibilität noch offene Fragen? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!
 
wenn eine Gewichtsangabe dabei ist, alle deutlich über 2kg, bis zu 4kg...
ja 2kg+ würde ich jetzt auch rechnen.

Aber ich denke die sind dann auch weniger für unterwegs. Daher wird auch Lüfter kein Problem sein.

1,5kW wird man auch nicht auf der Berghütte bekommen. Evtl. braucht man einen Adapter vom e-Auto zum Ebike. Da könnte man den Akku schnell aufblasen.
 
Evtl. braucht man einen Adapter vom e-Auto zum Ebike. Da könnte man den Akku schnell aufblasen.
Da sehe ich auch den Hauptvorteil: Im Bikepark, wo man immer wieder zum Auto zurück kommt.
Dann kann man mit DauerTurbo hoch ballern, 2-3 Akkus durch blasen.

Leider bieten noch viele Fahrzeuge kein V2L (Vehicle2Load, 230V per Adapter über den Ladeport) an.
Wenn ja, optimal.
Manche Fahrzeuge haben eine 230V Steckdose verbaut, aber meist nur für wenige 100W, für Laptop und Co.
Wenn V2L, dann meist die vollen 16A, 3600W.
Wenn nicht, dann ist ne Powerstation das Einfachste. Braucht dann zwar ne größere 2000W Station, gibts aber auch schon ab 600,- . Günstiger als zweiter Akku und auch abseits vom Biken öfters mal praktisch.

Aber ich denke die sind dann auch weniger für unterwegs.
Eben, deshalb wird das Hüttenthema gar nicht so heiß sein.

Wie schon geschrieben: Für Unterwegs sehe ich die 500W von DJI, Bosch zukünftig als guten Kompromiss:
< 1000g, kleines Packmaß und wenn man eh schon oben ist, einen Akku ziemlich runter gefahren ist, dann wird eher selten eine Ladung bis 80% benötigt. In 30min hat man ungefähr die Energie eines typischen RangeExtenders (bei weniger Zusatzgewicht), in einer Stunde ca. 60% eines 800er Akkus, in Summe ~1300W. Damit sollten die meisten Touren mit "normaler" Unterstützung abgedeckt sein.

Vielleicht bietet Gobao ja zusätzlich ein kleineres, mobiles Ladegerät an?
 
(Zitat eines moderierten Beitrags entfernt)


Ich hab auf Geizhals gerade paar NT aufgerufen, wenn eine Gewichtsangabe dabei ist, alle deutlich über 2kg, bis zu 4kg...
Ohne stabilen Gehäuse und alleiniger Lüftung (ohne Unterstützung durch Gehäuselüfter).

Klar geht noch, schon bißerl massig.
Industrienetzteil mit Lüfter und Alugehäuse 3kg. Mit Plastikgehäuse wirds etwas weniger Gewicht, dann braucht man aber stärkere Lüfter, da Kunststoff keine nennenswerte Wärmeableitung hat, über Faktor 100 schlechter als Alu. Rein passiv gekühlt geht sicher nicht mehr in der Leistungskategorie, Industrienetzteile passiv gekühlt über 250W brauchen meist einen zusätzliche Kühlkörper oder bewegte Luft, Meanwell schreibt beim UHP350 eine 400*400*4mm Aluplatte und Wärmeleitpaste vor für dauerhafte Leistungsentnahme, ansonsten nur 70% der Nennleistung, auch in Abhängigkeit der Umgebungstemperatur, bei 45-50 Grad geht so oder so nicht die volle Leistung


https://www.reichelt.at/at/de/shop/produkt/schaltnetzteil_geschlossen_1500_w_48_v_32_a-147921

Sind schon richtig fette Kabelabgänge und bei 32A bei 48V dürften die Kabel und Stecker entsprechend groß sein. Auf die Ladebuchse und Stecker bin ich gespannt.

Zum Mitnehmen für eine Tagestour also eher nichts, wenn man einen Wechselakku stattdessen auch nehmen kann
 
Aber die Grundfrage bleibt für mich trotz der vielen technischen Innovationen der Ladetechnik: Warum?
Also wer ballert einen großen Akku leer und hat hinterher genug eigene Power um nach 20Min. weiter zu fahren?
Wer schleppt ein Ladegerät >2kg mit sich rum um nach +60km weiter zu fahren?
Wer braucht im Bikepark das volle Ebike-Paket aus monströser Powerbank und Giga-Schnellladegerät anstatt eines vernünftigen Parkbikes zum gleichen Preis?
 
Aber die Grundfrage bleibt für mich trotz der vielen technischen Innovationen der Ladetechnik: Warum?
Also wer ballert einen großen Akku leer und hat hinterher genug eigene Power um nach 20Min. weiter zu fahren?
Wer schleppt ein Ladegerät >2kg mit sich rum um nach +60km weiter zu fahren?
Wer braucht im Bikepark das volle Ebike-Paket aus monströser Powerbank und Giga-Schnellladegerät anstatt eines vernünftigen Parkbikes zum gleichen Preis?
Was den Status Quo betrifft, hast du vollkommen recht.

Aber mal weitergesponnen: Angenommen, diese Technik setzt sich auch bei anderen Herstellern durch oder Gobao steigt in die Liga um Bosch, Avinox und Co. auf, sieht es mMn anders aus. Wieso sollten Bikeparks oder Bikeregionen dann eben im Tal oder am Lift nicht solche Ladestationen zu Verfügung stellen? Ähnlich wie Ladesäulen für E-Autos. Darf ja dann auch nen Euro oder zwei Kosten. Dann häng ich mein Bike da 10 Minuten ran und bin wieder Startklar.

Es eröffnet schlicht ganz andere Möglichkeiten, das Thema anzugehen oder zu denken. Finde das wirklich extrem spannend.
 
Zum Mitnehmen für eine Tagestour also eher nichts, wenn man einen Wechselakku stattdessen auch nehmen kann
Eben. Grundsätzlich spricht auch nix gegen ein Metallgehäuse, halt weniger Scharfkantig und zu dünnwandig, wie Dein verlinktes NT sollte es für mobilen Einsatz auch nicht sein => die 3kg werden schwer zu halten sein.
Die PC-NTs mit 1500W sind tw. leichter, wahrscheinlich mechanisch noch labiler ev braucht es zusätzlichen Luftstrom der Gehäuselüfter.

Aber ein Wechselakku ist halt noch schwerer zum mitnehmen ;)


Wer braucht im Bikepark das volle Ebike-Paket aus monströser Powerbank und Giga-Schnellladegerät anstatt eines vernünftigen Parkbikes zum gleichen Preis?
Brauchen tun wir nur Luft, Wasser und Nahrung ;)
Bei Hobby geht es nie ums brauchen, sondern ums wollen!

Für mich passt das gut ins Konzept: Beim Giant hab ich mir fürn Bikepark einen Zusatzakku um 900,- dazu gekauft. REX hatte ich auch schon (ebenfalls 500,-).
Und ja, trotz nur ca. 600W die 1500Wh (ohne REX) ziemlich verbraucht.

Sicher wäre ein richtiger Downhiller im Bikepark nochmal spaßiger, aber soviel fahre ich nimmer, keine Rennen mehr, zum Mehrpreis des weiteren Radls kommen die Liftpreise dazu, je nach Ansturm die Wartezeiten.
So hab ich die, für mich, optimale Kombi aus Cardio und Fahrspaß.

So werden Viele kein extra Bike fürn Bikepark kaufen, das Ladegerät wird entweder dabei sein, oder nur einen Bruchteil eines Park-Bikes kosten.
 
ich bekomme die in nem halben jahr voll, was interessiert mich das, gibts halt nen neuen akku. hauptsache der akku ist vor mir voll. weil wenn ich voll bin brauche ich keinen vollen akku mehr sondern einen kotzeimer.
  • Definition: Ein voller Ladezyklus ist abgeschlossen, wenn eine Energiemenge entladen und wieder aufgeladen wurde, die 100 % der Gesamtkapazität entspricht.
  • Nicht zwingend 0 auf 100%: Es muss nicht ein einziger Vorgang von 0 % auf 100 % sein. Auch Teilentladungen werden zusammengerechnet. Beispiel: Wird ein Akku zweimal um 50 % entladen und wieder aufgeladen, ergibt das zusammen einen vollen Ladezyklus.
Kann man direkt im Internet finden.
Du bekommst also 500 Ladezyklen in einem halben Jahr voll?
Bist Du sicher, dass nicht etwas anderes voll ist?
Wie machst Du das eigentlich, so viel zu schreiben, während Du praktisch 24/7 auf dem Fahrrad sitzt?
 
naja geht schon. 1500W Computernetzteil mal als Vergleich sehen. Ohne Lüfter wirds vermutlich nicht mehr gehen.
Mein Avinox Netzteil wird jetzt schon ziemlich heiß, so heiß, dass man sich fast die Finger dran verbrennt.
Ich frage mich wie das ohne Lüfter gehen soll. Hat der Specialized Lader nicht auch einen Lüfter und der packt nur die Hälfte.
 
ich bekomme die in nem halben jahr voll, was interessiert mich das, gibts halt nen neuen akku. hauptsache der akku ist vor mir voll.

Du bekommst also 500 Ladezyklen in einem halben Jahr voll?
Bist Du sicher, dass nicht etwas anderes voll ist?
Wie machst Du das eigentlich, so viel zu schreiben, während Du praktisch 24/7 auf dem Fahrrad sitzt?
Ich vermute, er spricht von dem Akku in seiner Tastatur, den er aufgrund seines Dauer-Postens hier entsprechend nachladen muss.

Denn nach seiner eigenen Aussage besitzt er ja gar kein E-Bike, woraus sich schließen lässt, dass seine Ladezyklen diesbezüglich bei Null liegen.
Dies wiederum entspricht ja auch anderen Werten bei ihm.
 
  • Wird ein Akku zweimal um 50 % entladen und wieder aufgeladen, ergibt das zusammen einen vollen Ladezyklus.
naja das halte ich mit heutigem Wissen für überholt.

0-100% ist für den Akku was anderes als zweimal 25-75%.

Allgemein bringt es für die Lebensdauer sehr viel die Zeit in die der Akku über 85% hat möglichst gering zu halten und am besten nur bis 85% laden.
und halt nicht zu tief entladen. wobei das weniger das Problem ist wenn früh genung abgeschaltet wird.


Gibt da schöne Diagramme über die Lebensdauer. Akkus die man immer zwischen 20 und 80 % hält haben auch nach sehr vielen Zyklen noch eine hohe Energiemenge im vergleich zum Neu Zustand.

immer 0-100% und man bekommt den Akku wirklich schnell schlechter.
 
Gibt da schöne Diagramme über die Lebensdauer. Akkus die man immer zwischen 20 und 80 % hält haben auch nach sehr vielen Zyklen noch eine hohe Energiemenge im vergleich zum Neu Zustand.
Wenn ich mit max. 80% Akku dauerhaft fahre, hält der Akku wie lange? 5, 6, 7 Jahre... bis er doch schwächer wird.

Wenn ich immer mit 100% starte, hat der Akku nach wie vielen Jahren nur noch 80%? 3, 4, 5...?

Lieber fahre ich mehrere Jahre mit einem maximal gefüllten Akku, den ich dann eben auch maximal ausnutzen kann, als das gesamte Fahrradleben über auf mindestens 20% Reichweite zu verzichten.
 
  • Wird ein Akku zweimal um 50 % entladen und wieder aufgeladen, ergibt das zusammen einen vollen Ladezyklus.
naja das halte ich mit heutigem Wissen für überholt.

Da können wir uns als Nicht-Fachleute trefflich drüber streiten, es wird nicht viel bringen.

Eigene Erfahrung:
Mein Akku (600 Wh) ist inzwischen 5 Jahre alt und laut Kapazitätstest leuchten immer noch alle vier LEDs (75%-100%).
Im Fahrbetrieb merke ich ein paar Kilometer weniger Reichweite, was weit entfernt von defekt oder unbrauchbar ist.
Mein Akku wird nach dem Gebrauch immer voll geladen und verbringt dann in diesem Zustand seine Zeit, bis ich wieder damit fahre.
Scheint eher nicht so dramatisch zu sein.

Mir ging es auch nicht um Korinthenkackerei sondern um die Behauptung von großartigen Vielfahrern und Treppenexperten über die Zeit, die man braucht, um 500 Ladezyklen zu schaffen.
 
Eben. Grundsätzlich spricht auch nix gegen ein Metallgehäuse, halt weniger Scharfkantig und zu dünnwandig, wie Dein verlinktes NT sollte es für mobilen Einsatz auch nicht sein => die 3kg werden schwer zu halten sein.
Die PC-NTs mit 1500W sind tw. leichter, wahrscheinlich mechanisch noch labiler ev braucht es zusätzlichen Luftstrom der Gehäuselüfter.

Aber ein Wechselakku ist halt noch schwerer zum mitnehmen ;)
Wie immer kommt es drauf an. Aktuell können wir nur spekulieren, wie schwer das Netzteil wird. Bei einer rein passiven Kühlung wird es mit Sicherheit mehr als 4kg wiegen, PC und Industrienetzteile als Basis genommen und eben noch gut Kühlrippen ran. Mit Lüfter ab 3kg würde ich mal schätzen ohne Kabelsalat, basierend auf anderen Netzteilen. Ein 800Wh Akku hat mittlerweile unter 4kg, entsprechend ist der nicht weit weg von den geschätzten Gewichten eines belüfteten Ladegeräts mit Kaltgerätestecker und dicker Leitung zum Akku. Vorteile vom Wechselakku wäre weniger Downtime, wasserdicht zu einem gewissen Grad (geht bei einem Ladegerät mit Lüfter nicht), keine Anhängigkeit von Steckdosen. Kostet natürlich mehr. Wenn es um eine zusätzliche Ladung pro Tag geht, kommts auf den exakten Anwendungsfall an (Steckdose mit welcher Ausgangsleistung?), als Liftersatz wäre das Ladegerät spannender, wenn man denn die Infrastruktur hat oder eben einen 2kWh Akku im Auto mitnehmen kann, mit den aktuellen Motoren bekommt man sicher 3*800Wh Akkus am Tag durch
 
Da können wir uns als Nicht-Fachleute trefflich drüber streiten, es wird nicht viel bringen.
Ich beschäftige mich mit dem Thema schon seit 25 Jahren, bin da schon halbwegs drin.

Eigene Erfahrung:
Mein Akku (600 Wh) ist inzwischen 5 Jahre alt und laut Kapazitätstest leuchten immer noch alle vier LEDs (75%-100%).
Im Fahrbetrieb merke ich ein paar Kilometer weniger Reichweite, was weit entfernt von defekt oder unbrauchbar ist.
Das ist sehr akku bzw bms abhängig was da angegeben wird. Manche haben stumpf einen counter für die Anzahl der Ladevorgänge, manche messen wieviel Ah sie noch abgeben können.
Würde ich nicht so viel drauf geben.

"paar km" ja und nein. ob man jetzt noch 600Wh oder 550 hat wird man erst mal nicht so stark merken. Da macht ja oft die Temperatur usw mehr aus.
Wo man es zu erst merkt ist, wenn man wirklich Leistung abruft. Da knicken die Zellen dann schneller ein.


Mein Akku wird nach dem Gebrauch immer voll geladen und verbringt dann in diesem Zustand seine Zeit, bis ich wieder damit fahre.
Scheint eher nicht so dramatisch zu sein.
Puh glaub mir keine gute Idee.
Das Problem ist ja auch das du normal mehrere Zellen parallel hast. und die sind nicht alle gleich. Das führt dazu das einzelne Zellen zuerst aufgeben und dann alle anderen die paralell sind mitziehen.
Wenn das mal anfängt gehts sehr schnell mit dem Restakku.
Manchen kann man gut reparieren. Hab da bei Bosch akkus schon öfter einzelne Zellen getauscht. Aber ist immer mit Risiko, und Aufwand. Wenn das BMS einmal keinen Strom mehr hat geht es dauerhaft nicht mehr. (Feature zur Sicherheit).


Mir ging es auch nicht um Korinthenkackerei sondern um die Behauptung von großartigen Vielfahrern und Treppenexperten über die Zeit, die man braucht, um 500 Ladezyklen zu schaffen.

Es ist ja nicht so das der akku nach 500 zyklen tod ist. hat dann halt nur noch XX% der Kapazität von neu. Ist eine Kurve die mit den Zyklen steiler nach unten geht.

Ich denk ich lade übers Jahr im Schnitt 2 mal die Woche auf. (winter weniger sommer mehr usw). Verteile das aber auf zwei akkus. da sollte das schon paar Jahre halten. da sind die Ketten und Ritzel sehr viel teurer als ein neuer Akku.

Und trotzdem lade auf 80% und kurz bevor du ihn brauchst auf 100%. Wird der Akku dir danken.
 
Und trotzdem lade auf 80% und kurz bevor du ihn brauchst auf 100%.
Würde ich das tun wollen, müsste ich entweder morgens vor der Tour 2 Stunden früher aufstehen und/oder mich per Outlook/Kalender auch noch jedes Mal daran erinnern lassen.
Das wäre mir ehrlich gesagt zu doof.

Ich fahre 2, manchmal 3 Touren die Woche.
Nach Rückkehr wird voll geladen und fertig.
Da vergesse ich manchmal sogar das Ausstecken bzw. Umstecken auf den RE, da man ja durchaus noch anderes zu tun hat.
 
0-100% ist für den Akku was anderes als zweimal 25-75%.
Für die Lebensdauer: Ja
Wie gezählt wird: Nein

Im zweiten Fall sind es auch 1 ganzer Ladezyklus, aber halt mit weniger Verschleiß.
Wenn ich mit max. 80% Akku dauerhaft fahre, hält der Akku wie lange? 5, 6, 7 Jahre... bis er doch schwächer wird.
Ne, ab dem 5 bis 20 Ladezyklus beginnt es.
Pauschal gesagt: Mit den ersten paar Ladezyklen gewinnt der Akku an Kapazität. Dann nach kurzer Zeit fängt es langsam an.

Die Frage ist eigentlich auch falsch, den meist geht es nicht um einen Defekt, sondern "nur" um das Derating.
Ob der Akku nach 1000 Ladezyklen noch 90%, 80% oder doch weniger hat....
Lieber fahre ich mehrere Jahre mit einem maximal gefüllten Akku, den ich dann eben auch maximal ausnutzen kann, als das gesamte Fahrradleben über auf mindestens 20% Reichweite zu verzichten.
Ganz klar ja, wenn die Tour solange ist, dass 80% zu wenig ist, dass man Strom sparen muss.

Aber nicht jede Tour ist so lang. Für die 2h Feierabendrunde, ohne hochalpines Gelände vor der Haustüre werden meist die 80% auch reichen.
Oder wenn das Radl doch mal paar Tage herumsteht, wäre eine automatische 80% Abschaltung praktisch, erst am Vorabend auf 100% gestellt.
Beim PKW ist solch ein Vorgehen quasi Standard. 100% geladen wird nur vor der Langstrecke.
Würde ich das tun wollen, müsste ich entweder morgens vor der Tour 2 Stunden früher aufstehen und/oder mich per Outlook/Kalender auch noch jedes Mal daran erinnern lassen.

Ein Timer, eine Zeitsteuerung wäre für die Hersteller sicher kein unlösbares Problem ;)
 
Die Anforderungen an solche Netzteile sind aber auch ganz andere. Die sollen leise sein, mehrere Schienen separat überwacht und gesichert und müssen extreme Lastwechsel in Millisekundenbereich bei sauberen Spannungen bereitstellen können. Je nach Rechenlast hängt da ein sehr unruhiger Verbraucher dran, nicht umsonst rasseln die Spulen. Da die PCs immer noch bei 12 Volt sind, sind 1500 W geschmeidige 125 Ampere! was da fließen.
Dagegen ist ein Akku laden extrem simpel. Einmal Plus und einmal Minus, Konstante Last, Restwelligkeit fast egal, "nur" 31 bis 42 Ampere (je nach Spannung)

Andererseits sind 750Wh×80%÷1500W×60= 24 min
wie soll das in 20 Minuten gehen?
 
Ein Timer, eine Zeitsteuerung wäre für die Hersteller sicher kein unlösbares Problem ;)
Das wäre natürlich praktisch.
Wenn bei meinem Smartphone der Wecker aktiviert ist und ich es ans Ladekabel hänge, lädt es automatisch so, dass es erst direkt zum Weckzeitpunkt voll geladen ist.
Doof, wenn man mittendrin vorher abklemmt...

Beim Rad würde das aber bedeuten, dass ich über Tage das Kabel drinstecken und die Steckdose aktiviert habe (die schalten wir sonst aus). Auch liegen dann ggfs. tagelang die Kabel in der Waschküche auf dem Boden rum.
Nicht schlimm, aber so nicht gewünscht.

Ob sich das für mich dann lohnt, weil der Akku nach 5 Jahren noch 89% statt 82% hat?
 
Da die PCs immer noch bei 12 Volt sind,
naja cpu oder gpu sind intern bei 1,x V; die 12V brauchen ja nochmal Spannungswandler
das ist bei X00W gefühlt nah am kurzschluss. Aber halt auch extrem kurze wege.

Wobei man den Punkt auch beim Ebike nehmen kann. 36 zu 48V würde auch schon deutlich dünnere Kabel ermöglichen.
beim Avinox gehen durchs Kabel vom Akku richtung 50A (ja nicht dauerhaft und auch nur paar cm - trotzdem...)

an dem Gabao Charger werden auch dicke Kabel dran sein. Und möglichst kurz.
Werden auch dicke Stecker sein. (gut sowas wie die XT90 Stecker würden in der Theorie reichen).
 
Welch ein Drama schon wieder. Alles schon zig male durchgekaut.

Bei allen Akkus handhabe ich (und viele andere) es immer gleich. Und das sind nicht nur Fahrradakkus. Werkzeuge, Roller, E-Roller, Drohnen - was auch immer.
Nutzen, vollladen, Nutzen, volladen.

Alles optimal. Die Akkus fühlen sich pudelwohl.
Auszug:
Specialized Akku nach über 300 Ladezyklen bei 98%
Viele Orbea Akkus nach jeweils um die 5000km, alle bei 97-99%.
Viele Ben-E-Bike Akkus ebenso.

Ich achte doch nicht auf eine dumme Batterie ob die sich wohlfühlt oder nicht. Soll ich sie noch streicheln wenn sie bei 80,0 % im klimatisierten Keller auf ihrer Lederdecke liegt und auf einen Einsatz wartet??

Das Ding muss voll sein wenn ich sie brauche, nicht mehr und nicht weniger.
 
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