Spiel den selben Song nochmal: Wiederholt sich mit dem Avinox M2 ein Fehler?

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Re: Spiel den selben Song nochmal: Wiederholt sich mit dem Avinox M2 ein Fehler?
Wobei ich Hoffnung habe das wir durch die Forschung für andere Gebiete auch bessere Akkus bekommen.
Die asiatischen Smartphonehersteller wie z. B. Honor nutzen bereits Silizium/Kohlenstoff Akkus in ihren aktuellen Smartphones. Die Energiedichte soll deutlich höher sein als bei herkömmlichen Akkus. Bis diese Technologie im eBike Markt zum Einsatz kommt, werden sicher noch einige Jahre vergehen. Es sei denn DJI/Avinox überrascht uns ein weiteres Mal :closedeyesmile: Do it!
 
Nochmal:
Wie viele Amflows wurden denn verkauft

Die Anzahl der Ausfälle geht einher mit der Menge verkaufter Motoren.
Wenn es 1 von 1000 ist, dann wirds schwer den einen defekten bei 1000 verkauften einheiten zu finden und die Aufmerksamkeit ist nicht vorhanden
Hast aber 1 mio verkauft, dann hast plötzlich 1000 defekte Motoren
Potentiell 1000 unglückliche Kunden die sich auch gehör verschaffen

Also mal die Zahlen ansehen und daraus resultierenden Punkte ableiten.
Sonst ist es auf der einen Seite Lobhudelei (keinerlei Probleme) und auf der anderen ein Desaster (Produkt „völlig unzuverlässig“)
Das weiß nur Amflow und denke wenige Hersteller kommunizieren Verkaufszahlen.
Meine Werkstatt sagt jedenfalls, dass sie mit den Amflows seit Launch wenige Probleme haben. Z.B. knarzt/knackt es kaum beim treten, was bei anderen Marken nicht unbedingt der Fall ist.
 
Ich oute mich gerne und schreibe hier ein überteuertes bike mit Avinox Motor gekauft zu haben.
Warum?
Weil ich es leid war bei 20000 km und Allwetter Trailshreddern 7 Motoren verschließen zu haben.
Du hast also alle 2.800-2.900KM einen Motor durchgenudelt?
Keine Ahnung wie man sowas schafft, würde die Schuld aber eher nicht beim Hersteller suchen.
 
@sebhunter Ja, woher auch. Nur warum liest man das nicht über jeden neuen Bosch, jedes Bosch Power Update ebenfalls in Endlosschleife? Vermutlich weil Bosch in Vergangenheit qualitativ überzeugt hat. Das das für die Zukunft aber nix zu sagen hat, hat man bei sAlu->sMag und Ride50->Ride60 gesehen. Gut so ein Start up kann sich schon mal übernehmen, aber Brose ist jetzt auch nicht gerade klein. Trotzdem, warum bei Bosch blindes Vertrauen und bei DJI/Avinox zweifelt man daran?
Wie viele Amflows wurden denn verkauft
Keine Ahnung, laut MSTRCHRS schon ein paar.
Also mal die Zahlen ansehen und daraus resultierenden Punkte ableiten.
Wenn Zahlen hast, was fragst mich dann?

Jedenfalls als jemand ausm Münchner Speckgürtel sind mir die Antriebe aus der Nachbarschaft grundsätzlich sympathisch. Arbeitsplätze ums Eck, ihr wisst schon. Mit TQ ist auch alles fein, aber Fazua glänzt halt überhaupt nicht. Wenn das erste was mein Händler dazu zu sagen hat, wieviel Probleme er bzw seine Kollegen damit schon hatten. Wo ist der versprochene Rex? Weiter gefasst, Made in Germany, frag KalleAnka nach der sMag Zuverlässigkeit. Die Speci Garantie gab's sicher nicht grundlos. Da brauchts keine Zahlen für, eindeutiger geht's kaum.

Sonst ist es auf der einen Seite Lobhudelei (keinerlei Probleme)
Das war eine Frage meinerseits. Meine Wahrnehmung, und die bekommt natürlich bei weitem nicht alles mit, ist bisher positiv. Wenn mehr weißt, darfst es gerne ausschreiben was Sache ist, oder zumindest was verlinken.

Aber ja, vielleicht sterben die M2S wie die Fliegen, weil sich die Chips der Motorplatine im uphill bei zu häufigen Boost Gebrauch von selbst auslöten, wer weiß.
 
@sebhunter Ja, woher auch. Nur warum liest man das nicht über jeden neuen Bosch, jedes Bosch Power Update ebenfalls in Endlosschleife?
Keine Ahnung, vielleicht liegts am Markanteil/der Verbreitung der Motoren?
Über Probleme beim VW Golf liest man wahrscheinlich auch mehr als beim Subaru Impreza.

Mir ging´s aber nur darum, dass ich Kommentare wie "Ich hab mir ein Bike mit dem M2 gekauft weil der zuverlässsig ist" eher spekulativ finde.
 
Ich greife hier noch mal die Headline vom Ursprungsbeitrag auf und stelle die These in den Raum dass die allermeisten der Bikebrands beim EMTB überhaupt gar keine Chance haben als sich an einen Hype zu hängen weil es für sie keine machbaren Alternativen gibt. Warum? Sie sind meiner Einschätzung nach wirtschaftlich zu klein. Klein was die Anzahl der abverkauften EMTB angeht. Einen eigenen Hype für die Bike-Brand aufbauen kann nur im Bio-Bereich gelingen - um sie dann im nächsten Schritt auch in den EMTB-Bereich hin zu erweitern.

Markenbildung und -pflege, Storrytelling, Hype-Kreierung, whatever im EMTB-Bereich alleine oder zuerst ist fast unmöglich, da im Vergleich zu klassischen MTB der Motor im Mittelpunkt steht. Welche Marke kann bei einem Motorenhersteller gehen und auf Veränderungen hinwirken? Doch nur Marken mit entsprechendem Umsatz und da fallen mir nur Cube und Orbea in Europa ein und in den USA Specialized und vl noch Santa Cruz. Den Rest würde ich als wirtschaftlich zu unbedeutend für die Motoren- und Batteriehersteller einschätzen.
Orbea und Specialized macht das ja auch mit eigenen Softwareabstimmungen bei den Motoren, bzw. ganz eigenen Motoren.
Ich bin mir ziemlich sicher, wenn Canyon oder die Winora-Gruppe (nur als Beipsiel) die wirtschaftliche Stärke und das Know-How hätten, dann würden sie sicher bei den Motorenherstellern nur die Hardware kaufen, um dann die eigene Software draufzuspielen, bzw. die Software ensprechend ihren Vorstellungen zu modelieren/ändern.
Und dann gibts da ja noch das Thema Akku. Da sind ja selbst Motorenhersteller auch "nur" Einkäufer, bzw. auf Dritte angewiesen. Was hilft es einem Motor wie dem Bosch, 5. Gen, wenn die dazugehörenden Akkus "zu fett" und oder zu schwach sind? Nichts, im Gegenteil.

Und egal ob ich ein Fullpower oder Light-Assist-Fan bin, ob ich eher im XC-Bereich oder in der Falllinie unterwegs bin, der Motor und die dazugehörende Software sind das Herz des EMTB, sozusagen der zentrale Baustein. Der prägt auch wesentlich den Eindruck des Bikes.

Greets
 
Ich sehe sogar den Verlust eines Hypes.
Die Vielfalt bei den eMTB ist so groß, dass sich ein Hype, der sich ja auch in dominierenden Verkaufszahlen nieder schlagen muss, nicht mehr heraus lesen lässt. Die hier im Thread aktiven Biker und ähnlich Denkende sind doch bei den Verkaufszahlen im kleinen %-Bereich.
Die breite Masse will preiswerte Bikes und dann Reichweite und kleines Gewicht bei voller Unterstützung eines Motors, von dem sie sich einen guten Service versprechen, und dann kommt lange nixxx.
 
sorry, grad auf dem bike
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@rsantos
Du zeichnest ein ziemlich düsteres Gesamtbild. EMTB selbst funktioniert doch besser denn je.
Die Bikes werden zuverlässiger, Software und Integration machen Fortschritte und die Auswahl ist riesig. Dass nach einem Boom eine Korrektur kommt, ist eigentlich normal und kein Zeichen, dass alles nicht mehr funktioniert.

Auch beim Thema Power sehe ich das entspannter. Klar wird das gerade vermarktet. Aber niemand wird gezwungen ein Bike mit maximaler Leistung zu fahren. Für viele reicht das völlig, was es schon seit Jahren gibt und genau diese Vielfalt ist ja eigentlich ein Plus.
Natürlich geht es hier nicht um Zwang, dieses Argument lese ich hier oft! Allen ist klar, dass der Käufer die Freiheit der Entscheidung, welche Optionen er zieht, weiterhin behält. Welche Absatzzahlen die Anbieter im Einzelnen haben, ist mir unbekannt, insofern kann ich keine Aussage über die wirtschaftliche Gesundheit der Anbieter treffen. Was ich aber sagen kann ist, einige der mir bekannten Läden sind pleite gegangen und andere ihr Angebot gestraft. In den Communities treffe ich deutlich weniger Leute, die bereit sind, astronomische Preise zu zahlen. Eine gewisse Toleranz zur Behebung von Misskonzepten ist bei MTB‘lern weiterhin hoch. Leider muss ich feststellen, dass Kompatibilitäten noch immer vermisst werden und auch sonstige Softwarelösungen noch immer zu schwach sind. Ein Beispiel wäre die Daten auf eine Apple Watch oder Garmin zu übertragen oder umgekehrt, oder auch einfach eine generelle Offenheit in Richtung Strava oder einfach nur Navigation von vorher geplanten Trails (inzwischen geben die Zeitungen QR Codes für Trails). Ich bezog mich auf Prioritäten und ich hege den Wunsch weiterhin, dass die Anbieter auf Kundenwünschen eingehen, meine Priorität ist nicht Motor power, aber bessere Leistung im Energiemanagement.
 
Ich greife hier noch mal die Headline vom Ursprungsbeitrag auf und stelle die These in den Raum dass die allermeisten der Bikebrands beim EMTB überhaupt gar keine Chance haben als sich an einen Hype zu hängen weil es für sie keine machbaren Alternativen gibt. Warum? Sie sind meiner Einschätzung nach wirtschaftlich zu klein. Klein was die Anzahl der abverkauften EMTB angeht.
Die Frage sollte wirklich mal gestellt werden. Warum kaufen die alle nur Stangenware? Das was Orbea da an eigener Software macht, ist nix anderes als wie mit eMax die maximale Spitzenleistungen der Unterstützungsstufen niedriger zu parametrieren. Wow.
Specialized, als etwas größerer Hersteller, hatte immerhin wirklich eigene Software auf den Brose sAlu und sMag laufen. Und nun für sie eigenes entwickelte Motoren von Brose und Mahle SL. Das ist schon was ganz was anderes als das was die Mitbewerber machen.
Rocky Mountain, als nicht so großer, hat inzwischen schon drei eigene Antriebe,zweite Gen FP und einen SL. Also scheinbar wäre schon etwas mehr Unabhängigkeit möglich.
 
Ich greife hier noch mal die Headline vom Ursprungsbeitrag auf und stelle die These in den Raum dass die allermeisten der Bikebrands beim EMTB überhaupt gar keine Chance haben als sich an einen Hype zu hängen weil es für sie keine machbaren Alternativen gibt. Warum? Sie sind meiner Einschätzung nach wirtschaftlich zu klein. Klein was die Anzahl der abverkauften EMTB angeht. Einen eigenen Hype für die Bike-Brand aufbauen kann nur im Bio-Bereich gelingen - um sie dann im nächsten Schritt auch in den EMTB-Bereich hin zu erweitern.

Markenbildung und -pflege, Storrytelling, Hype-Kreierung, whatever im EMTB-Bereich alleine oder zuerst ist fast unmöglich, da im Vergleich zu klassischen MTB der Motor im Mittelpunkt steht. Welche Marke kann bei einem Motorenhersteller gehen und auf Veränderungen hinwirken? Doch nur Marken mit entsprechendem Umsatz und da fallen mir nur Cube und Orbea in Europa ein und in den USA Specialized und vl noch Santa Cruz. Den Rest würde ich als wirtschaftlich zu unbedeutend für die Motoren- und Batteriehersteller einschätzen.
Orbea und Specialized macht das ja auch mit eigenen Softwareabstimmungen bei den Motoren, bzw. ganz eigenen Motoren.
Ich bin mir ziemlich sicher, wenn Canyon oder die Winora-Gruppe (nur als Beipsiel) die wirtschaftliche Stärke und das Know-How hätten, dann würden sie sicher bei den Motorenherstellern nur die Hardware kaufen, um dann die eigene Software draufzuspielen, bzw. die Software ensprechend ihren Vorstellungen zu modelieren/ändern.
Und dann gibts da ja noch das Thema Akku. Da sind ja selbst Motorenhersteller auch "nur" Einkäufer, bzw. auf Dritte angewiesen. Was hilft es einem Motor wie dem Bosch, 5. Gen, wenn die dazugehörenden Akkus "zu fett" und oder zu schwach sind? Nichts, im Gegenteil.

Und egal ob ich ein Fullpower oder Light-Assist-Fan bin, ob ich eher im XC-Bereich oder in der Falllinie unterwegs bin, der Motor und die dazugehörende Software sind das Herz des EMTB, sozusagen der zentrale Baustein. Der prägt auch wesentlich den Eindruck des Bikes.

Greets
ich kenne das eigentlich anders. Ein Stückweit ziehe ich hier den Vergleich mit der Autoindustrie, insbesondere deutsche Hersteller. Als Tesla kam hatte man noch die Arroganz besessen zu sagen, ein Software-Hersteller kann noch lange keine Autos bauen, dazu gehört mehr Erfahrung (Mercedes Leitung). Während ein vollständiges Software Management in Fahrzeugen aus USA und China zu sehen war, haben Fahrzeuge aus Europa noch immer Drehzahlmesser mit Zeigern. Diese Hersteller haben nie gefragt wer wirklich Drehzahlmesser braucht war nur nett,
Mehrwert war aber nicht wirklich vorhanden). Damit will ich sagen, Hersteller müssen sich stets fragen was möglich ist und welche Features einen wirklichen Mehrwert bringen. Es reicht leider nicht weiterhin Rahmen zu bauen und die Komponenten kommen von Avinox, Bosch, etc. Ich finde schon, wenn Hersteller die Schnittstellen nutzen und begreifen dass die Elektronik die nun inzwischen installiert ist auch Teil der Entwicklung ist, dann hat man wirklich Chancen. Ein Bike Hersteller muss begreifen dass ein Teil der Entwicklung eben auch die Soft- und Hardware ist. Marktanalysen sollten genutzt und mit einem Pflichtenheft entwickelt werden.
 
Die asiatischen Smartphonehersteller wie z. B. Honor nutzen bereits Silizium/Kohlenstoff Akkus in ihren aktuellen Smartphones. Die Energiedichte soll deutlich höher sein als bei herkömmlichen Akkus.
Motorola auch. Hab hier en Edge 70... 4800mAh bei gerade mal 5,9 mm Dicke.
Vor 3-4 Jahren noch unmöglich gewesen für den Massenmarkt.
Denke in spätestens 2 Jahren werden wir auch solche Akkus in E-Bikes sehn. Avinox wird da wohl auch wieder Vorreiter werden.
 
Tja, da haben sich die Bikehersteller eben die Butter vom Brot nehmen lassen.
Selbst vergeigt.
Wie oft geschrieben ist beim emtb für viele der Motor entscheidender als das bike
Ich persönlich find das superschade
Ja, bestimmt selbst vergeigt, aber auch nicht jede Bikebrand konnte vor ein Paar Jahren (ca. 10 würde ich mal schätzen) so 4-5 zusätzliche Vollzeitstellen schaffen für Programmierer und weitere IT´ler um ein eigenes Entwickler-Team zu haben.
Zumal einer der großen Massenhersteller von Motoren (Bosch) niemanden von Außen in sein System lässt, bis heute soweit ich weiß. Wie lange das bei Shimano und Brose gedauert hat, weiß ich leider nicht. Aber vor 10 Jahren: wen gabs da noch als halbwegsmarktrelevanten Motorenhersteller?
Ob und inwieweit Avinox "einen reinlässt" kann ich nicht beurteilen, auch nicht bei Mahle oder Maxon, oder sogar TQ und Fazua.
Ja was willste da machen als Brand-Verantwortlicher? Deine Leute wollen bezahlt werden, Du sellbst willst auch Essen auf dem Teller, also kaufste ein und baust zusammen.

Um mal bei @punkhheads Bild zu bleiben: die Hersteller hatten gar keine Butter im Kühlschrank... ;)

Würde ich sagen...🧐
 
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