Vollgas-Enduro Fullpower, großer Akku, leiser Motor, <7k €, <25kg

Zu punkheads Post: das absichtliche Falschverstehen und maximale-ins-Negative-ziehen ist etwas extrem, aber ich antworte mal inhaltlich:
Das Turbo Levo Gen 4 hatte ich eigentlich nur wegen des Motors erwähnt, den ich am besten finde von allen Motoren, die ich kenne. Ich hatte ja auch geschrieben, dass ich etwas mit mehr Federweg suche. Wenn man "Vollgas-Enduro" falsch verstehen möchte, ist evtl. "reinrassiges Enduro" der bessere Ausdruck, aber ich denke die meisten haben verstanden, was ich suche.

Damit das Thema Levo Gen4 nicht ganz von der Bildfläche verschwindet, wenn dir der Motor so sehr gefällt.

Das Levo Gen4 ist für 99,9% der hier anwesenden als reinrassiges Enduro oder auch „Vollgas“Enduro einzusetzen, ohne Probleme. Umso mehr es auf den Sack bekommt, umso besser wird es.
Du brauchst nicht mehr Federweg, nicht weniger Lenkwinkel oder sonstige theoretische Spinnereien die schnell geschrieben sind. Alles Pillepalle.


Da kann man lachen und Smileys verteilen wie man will.
Probiere es aus. Wir (große Gruppe 9 Leute) waren nach unserem WE schockiert wie gut das Bike funktioniert.
Ich selbst habe mich sehr über das hohe Gewicht aufgeregt und auch das bullige Design. Specialized hat das Bike deutlich Richtung Enduro verschoben, was die schwere Ausstattung auch bestätigt.
Du kannst das Levo auch zu einem absoluten Dampfhammer machen (Gabel, Cascade … das geht aber zu weit.

Dieses Bike mit ~22kg und man braucht (erst recht) kein anderes mehr.

Es ist weit weit mehr als ein „Trailbike“.

Hier noch ein schönes Video, passt einigermaßen

 
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Re: Vollgas-Enduro Fullpower, großer Akku, leiser Motor, <7k €, <25kg
Das neue Levo ist ein wirklich schönes Fahrrad, und die Rohre sind nicht viel größer als bei den meisten neuen Bosch Gen 5-Fahrrädern mit den 800-Wh-Akkus. Das Problem ist, dass man für 7.000 Euro ein sehr einfaches Alu-Fahrrad mit sehr bescheidenen Teilen bekommt.
 
@cube: die Cube Läden bei uns (Umgebung Wien) dürften Saftläden sein: kein ONE77 aufgebaut! Nächsten Donnerstag (wollte Probesitzen umzw M oder L zu entscheiden)dann...
(meine Schmerzgrenze ist so 5200.- Mehr will ich nicht ausgeben. E-Bike um Autoppreis halte ich für frivol)
 
Kann man sich eine Übersicht verschaffen, welche Hinterbauten eher lineare "Staubsauger" sind mit Fokus auf Grip und "Hindernisschluckfähigkeit" vs. welche, die eher progressiv viel Gegenhalt bieten?
 
also gestern erste Ausfahrt mit dem Stereo 177:
da mir die große E-Enduro Erfahrung fehlt (& auch die große 29" Erfahrung) kann ich noch nicht viel sagen, aber Bodenfreiheit: bergauf auch nicht öfter mit dem Pedal angeschlagen als mit meinem 26" Enduro
die 3 Stufen des Shimanos waren irgendwie besser abgestuft als die 4 vom Bosch, werde ich aber mit der App noch konfigurieren.
& generell zum E-Enduro: um die große Batteriekapazität nutzen zu können werde ich meinen Fahrstil wohl etwas anpassen müssen: S1 (mit S2 Stellen) bergauf zu stürmen schlaucht zwar weniger als dort im Kriechgang mit dem Tret-Rad raufzuzuckeln, aber der Puls ist schon auch oben plus das Adrenalin...am Ende fehlten nach so gefahrenen vlt 700hm 1,5 von 5 Strichen am Akku & ich war reif f eine Pause (Alter vielleicht dazusagen: in 3 Wochen 70)
 
Kann man sich eine Übersicht verschaffen, welche Hinterbauten eher lineare "Staubsauger" sind mit Fokus auf Grip und "Hindernisschluckfähigkeit" vs. welche, die eher progressiv viel Gegenhalt bieten?
Gab mal laut meinem Wissen eine spanische Seite. Ist ein nerdiges Thema wo man sich mit vielen Faktoren auseinander setzen muss und nicht auf Knopfdruck die Antwort bekommt.

Cube Hinterbauten sind meist eher linear abgestimmt, einfach ab zu stimmen und viel Grip. Willst pushen, ist so ein Hinterbau weniger optimal.
Grundsätzlich wirst vermutlich mit einem HP Hinterbau den größten Staubsauger bekommen. Aber Komfortwunder werden es vermutlich nicht da, da diese Bikes meist auf böses Ballern ausgelegt sind.

könntest vlt mitTokens bei allen Hinterbauten viel erreichen...
Volumenspacer verändern den Verlauf der Progression bzw nimmt man auch etwas auf das Ansprechverhalten im Anfang Einfluss. Aber du veränderst nicht das grundsätzliche Verhalten von einem Hinterbau. Willst du die Kennlinie ändern, musst schon sowas wie Cascade etc wählen, also anderen Rocker.
 
Autoshift gibts bei:
Bosch ab SX/Gen4 CX Smart mit Shimano und TRP. Trp wird seltenst original verbaut, aktuelle Di2 haben keine Clutch und entsprechend ist Kettenschlagen deutlich hörbarer als bei Sram Transmission und der alten Di2

Shimano mit Shimano, ab EP801 und EP600

Pinion MGU

Sram Powertrain mit Sram Transmission

DJI nur eingeschränkt, theoretisch aber mit jeder kabelgebundenen Schaltung. Es findet keine Kommunikation statt, der Motor dreht, wenn er Stromaufnahme von der Schaltung mitbekommt, entsprechen muss die Schaltung kabelgebunden sein. Automatikfeatures wie automatisch schalten beim Pedalieren oder selbstständig beim Rollen geht nicht, nur schalten ohne pedalieren auf Befehl des Fahrers hin

Yamaha, Specialized und Brose haben da nichts im Angebot, sowohl ABS als auch Automatik


ABS: nur Bosch mit TRP, Shimano und Magura kompatibel, alle anderen sind nicht freigegeben. ABS kann nicht nachgerüstet werden.
https://help.bosch-ebike.com/flow-app-sharing/faq/200817

ABS Pro gibt es aktuell nur am Scott Patron 900, das angeblich eher schwerfällig ist, und am KTM Kapoho, was kein Enduro, sondern eher ein AM/SUV ist. Das normale ABS ist eher uninteressant für Enduros
https://www.bosch-ebike.com/at/produkte/abs-pro


Enduros gibts viele, es kommt eben drauf an, was du von deinen nice to have Features haben willst. Mir wäre ein automatisches Schalten im Rollen ohne Fahrerbefehl am wichtigsten von deinen gelisteten. Entnehmbarer Akku ist nur interessant, wenn man nicht am Stellplatz laden kann oder wenn man im Winter fährt. Zum Einwintern kann man den samt Motor kurzerhand ausbauen, dauert üblicherweise nicht länger als 10-15min, sollte einmal im Jahr machbar und zumutbar sein, damit hat man mehr Möglichkeiten bei der Auswahl. Bosch mit Di2 gibts erst seit kurzem, entsprechend wirst du nicht viel finden zu deinem Budget. Beziehungsweise ist die Frage, wie wichtig sind deine nice to haves?

Ansonsten bist du mit dem Ekano schon auf den richtigen weg mit High End Fahrwerk und Autoshifting. Habe gerade eins mit Öhlins vorn und hinten, GX Transmission, Maven Silver und REX für 7200€ zusammengestellt. Denke aber, dass du eher früher als später zuschlagen musst, da der Preis mit Rabatten ist. Wer weiß, wie lange die noch gelten

Deore Di2 (Achtung, es gibt eine Ebike Version, die brauchst du, die normale mit Akku kann nicht Autoshift!) kann man für unter 500€ nachrüsten, TRP kostet mehr aber ist auch vergleichbar mit der teureren XT Di2. Die alte Di2 ist günstiger und würde ich der aktuellen Di2 vorziehen. Achtung, man findet oft die 11 Gangversion im Internet. Port muss vom Händler freigeschaltet werden

Meinst du mit Amerika nur die USA oder den ganzen Kontinent? Falls Kanada in Ordnung ist, schau dir aber bitte noch die Ebikes von Rocky Mountain an. Die C70 Ausstattungen findest du zu deinem Budget, jedoch hat das Instinct schon den Carbonhinterbau, beim Altitude erst ab C90, man kann aber ein Instinct auf Altitude mit dem Altitude Link umbauen. Leider gibts weder Autoshift noch ABS, dafür ist das Gewicht in Ordnung, Akku groß, schlank und entnehmbar, man braucht keine App, es gibt einen sehr großen REX und der Motor ist klapperfrei, jedoch hört man das ganze Mid/High Pivot Zeugs

kurz gesagt: ich würde das Ekano nehmen. Da hast du ein super vielseitiges Ebike mit allem was du dir wünscht, außer dem ABS. Akkugröße ist nebensächlich bei schnell wechselbaren, außerdem gibts den Rex. Man kommt auch weiter als man denkt mit ~600wh, 1500-2000hm sind kein Problem, selbst mit 400er Akku und SX, der weniger effizient als ein CX ist, gehen sich 1500hm bei 40km und Tour+ aus

Alternativ ein Wild mit 600er oder ein Crafty und entsprechend umbauen, beim Ekano hast du aber die bessere Preisleistung. Cube AMS 177 ginge auch noch, da hast du aber keins von deinen nice to haves.

In Sachen DJI wärst du noch beim Megamo Reason am besten aufgehoben. Amflow ist ein langhubiges Trailbike ähnlich in der Konzeption zu einem Orbea Rise LT, Forbidden und Unno sind weit außerhalb deines Budgets. Die anderen, exotischeren Marken auch. Das Megamo gibts mit bis zu 160mm am Heck, aber auch nur mit 36er Gabel und bei 7k ist da nichts mit fancy Fahrwerk

Levo Gen 4 wäre nichts für mich, zu kurze KS, teuer und sehr schwer.
 
Danke euch!

@tane , du meintest das Stereo Hybrid One77, nicht das AMS Hybrid 177, richtig? (da ist Cube bei der Namensgebung aber auch selbst Schuld - dass One77 und 177 verwechselt werden, war vorhersehbar
:coldsweat: )

Rocker tauschen ist ja eher exotisches Tuning (?) das ich nicht anpeilen wollen würde. Also müssen Geo + Hinterbau-Kinematik passen. Gerade bei letzterem wäre echt ein "Rad X ist da ähnlich wie Y" sehr interessant, weil auch sowas wie "X ist ein verspieltes Rad" sich hauptsächlich auf die Geo beziehen kann und nicht unbedingt auf den Hinterbau.
Ist denn der Durchschlagschutz bei sehr linearen Hinterbauten wie Cube noch gegeben und wenn ja, wie funktioniert das?

Das Schaltwerk-Klappern der Di2 schreckt mich auch etwas ab, das hatte ich zunächst so nicht auf dem Schirm. Das würde dann doch wieder für die Sram GX sprechen, auch wenn die aus den USA ist, Ersatzteile teuer sind, sie langsam schaltet und kein Freeshift / Coastshift möglich ist (in Verbindung mit Bosch).
DJI kann Freeshift mit "kabelgebundener Schaltung" - damit ist eine elektronische Schaltung gemeint, die per Kabel am Ebike-Haupt-Akku hängt, richtig?

Tatsächlich sind die nice2haves nur nice2haves - wenn ich ein Rad finde, das ansonsten perfekt ist, verzichte ich im Zweifel auf alles davon. Wobei mich echt noch Praxis-Erfahrungen von Nicht-Influencern zum Thema ABS interessieren würden.

Das Ekano 2 CF ist auf jeden Fall weiter auf der Shortlist, wobei es mir eigentlich einen Tick zu schwer ist mit Range Extender (es hatte ja schon jemand vorgeschlagen, auf einen leichten Laufradsatz zu wechseln, aber ein Carbon-Laufradsatz sprengt das Budget komplett). Was den Preis angeht - es wurde 2023 vorgestellt und hat einen nicht mehr so aktuellen Motor, den fast keiner mehr verbaut (mit Riemen). Denke nicht, dass das noch jemand kauft, wenn der Preis wieder erhöht wird. Ich will damit nicht sagen, dass ein zwei Jahre altes Rad zum alten Eisen gehört, aber die Motor-Basis (Drive S-Mag wurde 2018 vorgestellt) ist im Vergleich zur Konkurrenz einfach schon eine Generation älter als Bosch Gen5 oder der Avinox) und es gibt andere Räder, die aktuell der "heiße Scheiß" sind, für die Kunden vermutlich eher bereit sind, Richtung UVP-Mondpreise zu zahlen.
Deore Di2 klingt nach einer interessanten, aber auch frickeligen Option.
Mit Amerika meinte ich nur die USA.
Den Rocky Mountain Motor bin ich mal Probe gefahren, ich meine der hatte mir auch nicht so gefallen.

Beim Megamo Reason schreckt mich etwas ab, dass es nicht so richtig auf Enduro getrimmt ist, die kurze Entwicklungszeit und so die Kleinigkeit eines fehlenden Kettenstrebenschutzes deuten darauf hin, dass es entweder nicht von echten MTBlern entwickelt wurde oder die Zeit zu kurz war und man dann hoffen muss, dass es weitere, nicht-offensichtliche, schlechter behebbare Probleme gibt.
 
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Rocker tauschen ist ja eher exotisches Tuning (?) das ich nicht anpeilen wollen würde.
Das muss es überhaupt geben für ein Bike. Die Hersteller von solchen Lösungen, haben meist nicht Cube im Programm. Das sind idR nicht die Käufer für so ein Produkt.

Gerade bei letzterem wäre echt ein "Rad X ist da ähnlich wie Y" sehr interessant, weil auch sowas wie "X ist ein verspieltes Rad" sich hauptsächlich auf die Geo beziehen kann und nicht unbedingt auf den Hinterbau.
Es greift beides ineinander. Hast du ein Bike mit wenig Midstroke-Support, wird das eher nicht verspielt sein, weil du schwer den Gegendruck über das Fahrwerk bekommst.

Ist denn der Durchschlagschutz bei sehr linearen Hinterbauten wie Cube noch gegeben und wenn ja, wie funktioniert das?
Du kannst immer über Volumenspacer Einfluss auf die Endprogression nehmen. Sollte man aber nur wenn man es braucht.

Hinterbauten sind immer ein Kompromiss. Wie reagiert der Hinterbau auf Kettenzug (Pedalieren), Predalrückschlag, Bremsstempeln etc. Da kommen viele Punkte zusammen die der Hersteller bereits bei der Gestaltung vom Hinterbau vorbestimmt.

Das würde dann doch wieder für die Sram GX sprechen, auch wenn die aus den USA ist, Ersatzteile teuer sind, sie langsam schaltet und kein Freeshift / Coastshift möglich ist (in Verbindung mit Bosch).
Ich hab eine AXS und zwei Trans. Ich freue mich darüber dort zu schalten mit der AXS, wo ich früher nicht geschaltet habe da Last drauf. Die langsamere Geschwindigkeit an der Trans ist für mich eine Theorie die ich in der Praxis nicht wahrnehme.
 
Gab mal laut meinem Wissen eine spanische Seite. Ist ein nerdiges Thema wo man sich mit vielen Faktoren auseinander setzen muss und nicht auf Knopfdruck die Antwort bekommt.

Cube Hinterbauten sind meist eher linear abgestimmt, einfach ab zu stimmen und viel Grip. Willst pushen, ist so ein Hinterbau weniger optimal.
Grundsätzlich wirst vermutlich mit einem HP Hinterbau den größten Staubsauger bekommen. Aber Komfortwunder werden es vermutlich nicht da, da diese Bikes meist auf böses Ballern ausgelegt sind.


Volumenspacer verändern den Verlauf der Progression bzw nimmt man auch etwas auf das Ansprechverhalten im Anfang Einfluss. Aber du veränderst nicht das grundsätzliche Verhalten von einem Hinterbau. Willst du die Kennlinie ändern, musst schon sowas wie Cascade etc wählen, also anderen Rocker.
ist mir gerade klar geworden: man kann die Linie mit Tokens progressiver, aber nicht degressiver machen, als der Dämpfer ohne Token ist. (fürn 70jährigen ist der "Pop" halt nicht so arg wichtig, das "plushe" Fahrgefühl für die alten Knochen aber sehrwohl)
 
übrigens: so bin ich aufs Cube gekommen:
1. Preislimit ca. 5.500, max 6.000
Canyon Torque ON: mein Favorit - nicht lieferbar; Batterieproblem nicht im Griff?
Propain: haben sich nicht die Mühe gemacht auf eine Frage zu antworten (Website spricht von "vorne 180 oder 190mm" - nicht im Konfigurator)
Radon Render: na ja...bissl steiler LW
sonst ein absoluter Versenderfan - ausser großem Gabelservice mach ich alles selbst, inkl. Laufradbau, aber bei E muss ich passen: Cube hat einen store 7k von hier, das 177 ist Mullet (am liebsten würde ich ja 26" haben, aber das ist ja "völlig unfahrbar", "lebensgefährlich"...), für meine (demnächst 70) Zwecke, nämlich nach 900hm nicht völlig streichfähig oben am Traileinstieg zu sein, sicher keine schlechte Wahl.
Nach der 2. Ausfahrt: durchs 29er Vorderrad sicher nicht schlechter bergab als mein 26" Enduro & bergauf S2...!!! Wendigkeit? Naja, 25kg oder so halt.
Bergauf muss ich mich zurücknehmen, sonst bin ich wieder nicht "munterer" oben als mit dem Tret-Enduro ;-)
 
ist mir gerade klar geworden: man kann die Linie mit Tokens progressiver, aber nicht degressiver machen, als der Dämpfer ohne Token ist. (fürn 70jährigen ist der "Pop" halt nicht so arg wichtig, das "plushe" Fahrgefühl für die alten Knochen aber sehrwohl)
Dann würde ich einen anderen Weg gehen falls die Endprogression nicht brauchst.

Wenn möglich alle Volumenspacer raus und mit weniger SAG. Dazu eventuell 2.6 Reifen, keine Papierkarkasse und geringem Druck.

Website spricht von "vorne 180 oder 190mm" - nicht im Konfigurator)
Wozu diesen massiven Federweg?
Hab selbst zwei Lyrik 3.0 mit 140 und 160mm, sowie eine 170mm 3.1 Zeb. Bei 86kg mit Gerödel reicht die Lyrik für das meiste komplett aus. Finde mehr den Unterschied 3.0 zu 3.1 spürbar. Die Zeb besticht dann, wenn im Vollgasmodus Messer zwischen den Zähnen irgendwelche Highline wählst.

(am liebsten würde ich ja 26" haben, aber das ist ja "völlig unfahrbar", "lebensgefährlich"...), für meine (demnächst 70) Zwecke, nämlich nach 900hm nicht völlig streichfähig oben am Traileinstieg zu sein, sicher keine schlechte Wahl.
Nach der 2. Ausfahrt: durchs 29er Vorderrad sicher nicht schlechter bergab als mein 26" Enduro & bergauf S2...!!! Wendigkeit? Naja, 25kg oder so halt.
Wenn du lieber ein Fahrwerk hast was Staubsauger ist, wieso willst du dann nicht vom besseren Überrollverhalten der größeren LR profitieren?
 
Danke euch!

@tane , du meintest das Stereo Hybrid One77, nicht das AMS Hybrid 177, richtig? (da ist Cube bei der Namensgebung aber auch selbst Schuld - dass One77 und 177 verwechselt werden, war vorhersehbar

AMS=sportliche eMTBs, die Performace über Alltagsnutzen priorisieren
Stereo=Allround eMTBs, geringere Federwege teilweise sogar Richtung SUVs
Hybrid=Ebike

so merke ich mir die Nomenklatur von Cube, also eigentlich logisch. Beispiel am one77:

Stereo hat: Aluhinterbau, großer entnehmbarer Akku, eher gemäßigte Geo
AMS hat: Vollcarbonrahmen, mittlerer fixer Akku, agressivere Geo

entsprechend fährt sich das AMS besser am Trail und wird kaum als Pseudo SUV durch die Gegend fahren, das Stereo hingegen sehe ich gedanklich schon mit Seitenständer und Treckingsattel
 
AMS=sportliche eMTBs, die Performace über Alltagsnutzen priorisieren
Stereo=Allround eMTBs, geringere Federwege teilweise sogar Richtung SUVs
Hybrid=Ebike

so merke ich mir die Nomenklatur von Cube, also eigentlich logisch. Beispiel am one77:

Stereo hat: Aluhinterbau, großer entnehmbarer Akku, eher gemäßigte Geo
AMS hat: Vollcarbonrahmen, mittlerer fixer Akku, agressivere Geo

entsprechend fährt sich das AMS besser am Trail und wird kaum als Pseudo SUV durch die Gegend fahren, das Stereo hingegen sehe ich gedanklich schon mit Seitenständer und Treckingsattel
Passt nicht ganz.

Insbesondere auf das One77 bezogen, um das es hier geht, weiß ich nicht, wem der Hinweis auf "es gibt auch andere Räder, die Stereo im Namen haben und weniger Federweg haben" weiterbringen soll.

Diese Nuancen sind jetzt eine gemäßigte / aggressive Geo? Sehe ich nicht.
1762431215320.png


Ich finde es auf jeden Fall praktisch, dass es Menschen gibt, die sowas wie ein One77 als Trekkingrad fahren, so bleibt der Bedarf ausreichend, kostengünstige Räder zu bauen, die man sehr sportlich fahren kann. Dass "SUV" aber nicht der Hauptzweck ist und dass das One77 an sich in erster Linie ein potentes Enduro ist, ist für mich aber klar. Das gibts auch nicht mit SUV-Ausstattung direkt zu kaufen im Gegensatz zum One44. Das AMS 177 wird agiler sein, wohl v.a. wegen des geringeren Gewichtes, aber die Aussage "One77 = Trekking-SUV" / "nur das AMS 177 kann Performance" gehe ich nicht mit, da muss man denke ich die Kirche im Dorf lassen.
 
AMS: fixe Batt= scheisse (lädt dann unbeaufsichtigt im Keller)
600wh Batt: wenig! 800 wesentlich besser
Geo: AMS 0,2° flacher - also das ist selbst mir wurscht (& ich bin ein "slack-fan")
@"Seitenständer und Treckingsattel": ich weiß nicht, Kilian2100, was Du mit 70 bergab so fahren wirst, gestern waren ein paar S3 Stellen (also lt Komoot; S2 war's auf alle Fälle )dabei (die ich bisher mit dem 26" Enduro fuhr). Nicht mehr so gut wie früher manches schwierigere (
), aber immer noch ohne Rollator, Seitenständer & Treckingsattel
 
Der deutlich größere Unterschied zwischen AMS und Stereo ist wohl der Hinterbau, wurde im Test bei Ride Better Bikes ziemlich ausführlich erläutert. Die Kinematik am AMS ist viel progressiver und der Hinterbau spürbar lebendiger mit mehr Gegenhalt. Das kommt einer sportlichen, schnellen Fahrweise natürlich entgegen. Trotzdem sollte man die Kirche im Dorf lassen, auch das Stereo One77 ist sicherlich kein Trekkingbike, nur weil Cube draufsteht...

So viele Tests zum AMS gibt's ja auch noch nicht. Und nur weil irgendwelche Redakteure oder Youtuber das AMS besser finden, heißt halt noch lange nicht, dass es auch für den Normalo das bessere Bike ist...
 
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